Billigmarken noch immer im Aufwind
Das Image der Billig-Handelsmarken hat sich gewandelt. Produkte aus den unteren Supermarktregalen, Eigenmarken der großen Ketten wie „SmartPrice“, „Ja!“ oder „Gut & Günstig“ werden vom Verbraucher nicht nur akzeptiert und konsumiert, sondern inzwischen auch als eigenständige Marken geliebt. Bei Discountern wie beispielsweise Aldi hat sich sogar eine wahre Fangemeinde gebildet.
Die Bindung an die Billigmarke kann aber noch viel weiter gehen, wie der Schweizer Großdiscounter Migros beweist. Mit M-Budget, der Handelsmarke des Marktes, werden Partys inszeniert, in deren Rahmen ausschließlich die Produkte der eigenen Billigserie ausgegeben werden. In Luzern startete Anfang des Jahres die erste offizielle »M-Budget-Party«. Auf den erfolgreichen Events ist von der Dekoration über das Toilettenpapier bis zu den kostenlosen Softdrinks alles Marke M-Budget. Sie sind so eingeschlagen, dass die Party nun in der Schweiz auf Tournee geht.
Auch das Design der Marken und Produkte vieler Discounter wurde in den letzten Jahren wesentlich verbessert und trägt seinen Teil zur Attraktivität bei. Eine Bremer Designerin nutzte den Trend und fertigt aus Discount-Tüten ungewohnte Umhängetaschen, die inzwischen Kultstatus besitzen.
Aber nicht nur die Verpackung, auch auf den Inhalt kommt es an. Und der wurde in vielen Studien und Verbrauchertests inzwischen von seinem schlechten Ruf befreit: Oft gewinnen die Eigenmarken gegenüber den teureren Markenartikeln den Vergleichstest. Der Konsument empfindet die Billigmarke inzwischen nicht mehr als Ersatzprodukt, sondern als eigenständige Marke.
Weitere Informationen: Geheimnisse des Geldmachens
BusinessLetter
Martin Pritzkow
Fontanestraße 7
76356 Weingarten
Tel. 0 72 44 – 72 20 90
business letter hat insgesamt 1100 Artikelmeldung(en) im Artikel fach.
FirmenFocus distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieser Artikelmeldung. Die Meldung gibt nicht die Meinung von unserem FirmenFocus wieder und somit ist die FirmenFocus nicht für die Richtigkeit des Inhalts haftbar, sondern der Urheber der Artikelmeldung. Sollte der obige Artikel Rechte jeglicher Art verletzen, bitte kurze Email schicken, wir löschen diese Meldung dann unverzüglich.














